Woche für Woche dasselbe, auf Samstag folgt Sonntag, und Woche für Woche gleicht sich die Gemütslage an diesem Tag. Wie der jeweils vorangegangene Samstag verlief, spielt dabei übrigens überhaupt keine Rolle.
Sonntags wird ausgeschlafen, mindestens bis 12 Uhr, wobei sich auch dann noch kein Gefühl des Wachseins eingestellt hat und so der Schlafanzug der Jeans vorgezogen wird. Jene werden maximal aus schlechtem Faulenzergewissen doch noch angezogen.
In der Hoffnung, dass sich niemand meldet um einen an diesem Tag doch noch aus der angenehm - auch im Sommer - dunklen Wohnung in die heut gar nicht schöne Welt zu entreißen, wird der Computer trotzdem angeschaltet. Der Tag wird im Internet totgeschlagen und schon ist es auch schon wieder abends und die den ganzen Tag latent anwesende Müdigkeit tritt spätestens mit Blick auf die Uhr wieder in den Vordergrund.
Zeit für das sonntägliche Bad, danach vielleicht den Tatort schauen und dann endlich wieder ins Bett. Plötzlich aber ist alle Müdigkeit verschwunden. Der Gedanke an den Montag und die aufgezwungene Weckzeit verhindert das Einschlafen, sodass sich der Sonntag auch noch in den Montag schleicht. Das einzig schöne an diesem Tag ist nur, dass der Sonntag vorbei ist und das schlimme, dass auch diese Woche wieder mit einem Sonntag enden wird.
2 Kommentare:
lol. ich wollte dich gestern abend noch antexten und fragen ob dein sonntag auch schon wieder vorbei ist... dachte aber das kann ich ja nicht jede woche machen ;)
sehr schön geschrieben hast du das!
...wie wahr, wie wahr!
ich schließ' mich an: sehr schön geschrieben :-)
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